Nadine Deimel
Nadine Deimel

Energie und Nachhaltigkeit

 

 

Das Energiekonzept Alpenquadrat ist sehr vielseitig und basiert auf Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung. Die in diesem Bereich wachsenden Ressourcen werden zu Baustoffen verarbeitet. Regional werden diese für die Fassaden der Holzbauten des Alpenquadrats verwendet. Diese Holzbauten verfügen über Gründächer, die eine Regenwassersammlung und Weiterverwendung als Brauchwasser sicherstellen. Aufgrund ökologischer Gesichtspunkte entstanden auch die Ideen zu den weiteren Gebäudefassaden. 

 

Die mit Metallgewebe ummantelten Baukörper befinden sich an sonnenexponierten Plätzen. Durch die Struktur des Gewebes wird die auftreffende Sonnenstrahlung reduziert und das in das Gebäude eintreffende Licht optimal gelenkt.

 

Die mit Photovoltaik versehenen Gebäude liefern aufgrund der vielen Sonnenstunden auch im Winter einen erheblichen Beitrag an elektrischer Energie. 

 

Die neuartige Nutzung eines altbewehrten Systems findet sich in Form von Schwimmbadkollektoren auf Fassaden und Dachflächen wieder. Die Wärmestrahlung der Sonnenenergie wird dabei absorbiert und zur Warmwasseraufbereitung genutzt.

 

Weißer reflektierender Corian lenkt das auf die Fassaden auftreffende Sonnenlicht auch auf verschattete Flächen.

 

Die aus strukturiertem Beton gefertigten Baukörper dienen als Speichermasse. Dabei wird die tagsüber eintreffende Wärmestrahlung nachts auf öffentliche Plätze abgegeben, während die Heizwärme im Innenraum des Gebäudes bleibt.

 

Als Zeichen von Grüner Energie werden in den Wartestationen des öffentlichen Verkehrs Algengewächse zwischen Glasfassaden gezüchtet und zur Energieerzeugung in das nächstgelegene Biomassekraftwerk transportiert.

 

Durch diese große Varietät an Möglichkeiten der nachhaltigen Energieerzeugung ist es dem Stadtteil möglich diesbezüglich nahezu auttark zu funktionieren. Die restlich benötigte Energie wird durch optimale Anordnung der Nutzungen und Funktionen gewonnen.

 

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