Nadine Deimel
Nadine Deimel

Entwurfskonzept

Die Städtebaulichen Untersuchungen im Vorfeld haben ergeben, dass es rund um das Grundstück die verschiedensten Funktionen und Baustrukturen gibt. Dadurch stand im Vordergrund einen Orientierungspunkt bzw. ein landmark zu schaffen. Da das Bestandsgebäude in seinen Funktionen erhalten bleiben sollte wurden im Zuge des Vorentwurfs Volums- und Sonnenstudien mit unterschiedlichen Baustrukturen gemacht. 

 

So enstand ein Nord-Süd ausgerichteter Baukomplex, der aus drei Gebäudearmen besteht. Durch die Ausrichtung wirkt das Gebäude entgegen der vorhandenen Achse und wird dadurch hervorgehoben. Durch die Dreiteilung werden Ausblicke ermöglicht, genug direktes Sonnenlicht kann die Büroräumlichkeiten im Neubau erreichen und die Belichtungssituation im Altbau bleibt erhalten. Die Abtreppung des Komplexes in der Ebene, wie auch in der Höhe trägt ebenfalls zu einer optimalen Belichtungssituation bei. So wird auch dem Wohnbau im Westen die Qualität der natürlichen Belichtung nicht vermindert. 

 

Durch den auf das mindeste reduzierte Bodenkontakt des Gebäudes bleibt der Großteil der Kundenparkplätze erhalten. Die punktartige Gliederung in den unteren Geschoßen minimieren die Erschließungszonen. Die ersten drei Geschoße sind in der Höhe mit den Geschoßen des Bestands ident. Dadurch wird eine direkt Verbindung zwischen Alt- und Neubau gewährleistet. Um den Bestand nicht zusätzlich zu belasten und weitere Kontaktpunkte zu vermeiden wurde im zweiten OG ein Galeriegeschoß integriert.

 

pläne | visualisierungen