Nadine Deimel
Nadine Deimel

Konzept KiKri

Der Neubau fügt sich mit seinen zwei Geschoßen perfekt in das Gelände ein, wodurch ein Haupteingang auf Straßen- |Zufahrtsebene ensteht, aber auch ein Nebeneingang,der direkt in das untere Geschoß führt, entsteht. Auch die Dachneigung passt sich nicht nur optimal dem Geländeverlauf an, sondern bietet eine möglichst gute Neigung für Solar- und Photovoltaikkollektoren,durch welche sehr viel Energie gewonnen wird.

 

Das Tragsystem der Kikri besteht aus KLH, in Holzständerbauweise mit Strohballendämmung, die aufgrund ihrer Stärke auch Lasten aufnehmen können. Für die Fassaden wurden horizontal ausgerichtete Holzlamellen verwendet. Außschließlich im Fundament musste auf Beton zurück gegriffen werden.


Die Gruppenräume sind nach Süden orientiert und mit großen Fensterflächen ausgestattet. An der Ost- und Westfassade sind nur geringe Fensterflächen, die in erster Linie der Belichtung der Foyerhalle dienen, wo eine zweifläufige Rampe barrierefrei in das untere Geschoß führt. Aufgrund dieser Rampe müssen keine Lifte zur Barrierefreiheit eingebaut werden und es können dadurch enorme Kosten gespart werden. Die Fluchtmöglichkeiten sind durch den direkten Ausenzugang der Gruppenräume, sowie durch die beiden Eingänge gegeben.

 

An jedem Gruppenraum ist jeweils ein Ruheraum angefügt, der offen bleiben oder mit Hilfe einer Trennwand ganz geschlossen werden kann. Der Ruheraum wird über Oberlichten durch die Gruppenräume beleutet.

 

Die Büro und Personalräumlichkeiten sind im Bereich des Haupteingangs an der Nordseite des Gebäudes angeordnet. Aufgrund der Dachneigung ist die Fassade im Norden etwas höher. So kann über großzügige Oberlichtbänder die Foyerhalle zusätzlich belichtet werden.

 

Der Nullengenergie Standard und eine besonders gute Umweltverträglichkeit wird durch die PV- und Solarkollektoren, sowie durch Speichermasse im Gebäudeinneren, einer ausgeklügelten Grundrissgestaltung und die Verwendung von ökologischen Baumaterialien gwährleistet.

 

pläne